Cruise- and Ferry-Terminal Kiel
Bisher war es in Kiel nur möglich, Schiffe bis zu einer Länge von 270 m festmachen zu lassen. Das neue Cruise- and Ferry-Terminal umfasst einen 350 m langen sowie einen 260 m langen Liegeplatz mit einer durchgängigen Wassertiefe von 10 Metern. Die hierfür notwendigen Kaimauern haben eine Gesamtlänge von ca. 550 m.
Die technische Besonderheit war es, die bis zu 35 m langen Tragrohre und bis zu 50 m langen Ankerpfähle in einem besonders lärm- und erschütterungsarmen Verfahren auf Tiefe zu bringen.
Den oberen Abschluss der Kaimauer bildet ein Stahlbetonkaikopf mit einem Querschnitt von ca. 2 x 2 m, der die Ausrüstungsteile zum Festmachen der Schiffe enthält.
Zur Erhöhung der Tragfähigkeit wurden die Ankerpfähle als Rüttelinjektionspfähle [RI-Pfähle] in den Baugrund eingebracht. Bei dieser Bauweise wird beim Einbringen des Verankerungspfahls eine Zementsuspension unter hohem Druck um den Anker injiziert und damit die Mantelreibung erheblich verbessert.
| Auftraggeber: | Seehafen Kiel GmbH & Co. KG |
| Auftragssumme: | € 15,9 Mio. |
| Bauzeit: | 06/2006 - 10/2007 |



