Schiffslift für die Volkswerft Stralsund, 2. BV / 4. BA
Im Rahmen des Konzeptes „Kompakt-Werft 2000“ wurde die Schiffswerft Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern in wesentlichen Teilen modernisiert. Im Zuge des Neubaus der Montagehalle 290 und Vormontagehallen 310 und 330 erhielt Wayss & Freytag Hamburg ebenfalls den Auftrag, den größten Schiffslift Europas zu erstellen.
Da sich das komplette Baufeld in der Ostsee befand, musste zunächst der Liftbereich eingespundet/geschlossen und der landseitige Bereich aufgespült werden. Der Betonüberbau wurde in 30 m langen einzelnen Blöcken erstellt. Er ragt bis zu 7 m über die Ostsee hinaus und liegt auf Stahlrohrpfählen [d = 71 cm] auf. Die Verankerungspfähle der Spundwandeinfassung haben eine Länge von 35 m. Mit extra angefertigten Stahlkonstruktionen zur Ausführung der Schalarbeiten konnte die notwendige Taktfertigung der einzelnen Blöcke mit einer geforderten Toleranz von +/- 3 cm auf 230 lfdm. erreicht werden.
Vor allem die hohen Anforderungen an die Genauigkeit des Betonüberbaus und an die tragende Unterkonstruktion setzten eine detaillierte Arbeitsvorbereitung und umfangreiche technische Bearbeitung voraus.
| Auftraggeber: | Volkswerft Stralsund |
| Auftragssumme: | € 23,19 Mio. |
| Bauzeit: | 03/1996 - 04/1997 |



