Auf grund des rasant gestiegenen Verkehrsaufkommens nach 1975 war der Bau der 4. Röhre Elbtunnel dringend erforderlich und ist eine Maßnahme, die alltäglichen Staus im Zuge der Autobahn BAB A 7 abzubauen. Die Realisierung des Jahrhundertprojektes stellte eine große Herausforderung auf Grund der komplizierten geologischen Bedingungen dar. Von der Gesamtausbaustrecke mit 4,4 km ist der 3,1 km lange geschlossene Tunnel, der im Schildvortrieb aufgefahren wurde, das anspruchsvolle Bauwerk. Der Tunnelaußendurchmesser beträgt 14,20 m und lag bis zu 42 m unter der Elbe. Die geologischen Strukturen stellten die größte Herausforderung dar, da alle Bodenarten von Geschiebemergel bis Sand angetroffen worden sind.
| Auftraggeber: | Bundesrepublik Deutschland vertreten durch |
| Freie und Hansestadt Hamburg | |
| Auftragssumme: | € 560 Mio. [in Arbeitsgemeinschaft] |
| Bauzeit: | November 1995 bis Dezember 2003 |



