Im Zuge des Ausbaus des Münchener U-Bahn-Netzes nach Norden und zur Anbindung der Fakultäten der Münchener Universitäten in Garching wurde die Linie U6 bis zum Jahr 2006 um ca. 5 km verlängert. Das ca. 2.150 m lange Baulos 6 Nord 7 schließt an dem im Bau stehenden Tunnel des Loses 6 an und schwenkt dann in einem großen Bogen in nördliche Richtung ein. Nach ca. 350 m taucht der zweigleisige Tunnel mit einem Rampenbauwerk an die Oberfläche auf. Auf dem nun folgenden ca. 500 m langen oberirdischen Streckenabschnitt wird die Gradiente 1 bis 1,5 m unter GOK in einem leichten Geländeeinschnitt geführt.
Am Beginn des Forschungszentrums Garching taucht der zweigleisige Tunnel mit einem Rampenbauwerk wieder vollständig unter GOK ab, so dass der kreuzende Wiesäckerbach unterquert werden kann.
Anschließend verläuft die Trasse unterirdisch in der Boltzmannstrasse, wo der Bahnhof Garching-Forschungszentrum direkt vor der Fakultät für Maschinenwesen situiert ist.
| Bauzeit | September 2002 - November 2004 |
| Bodenaushub | 440.000 m³ |
| Bodenhinterfüllung | 250.000 m³ |
| Anzahl der Brunnen | 68 Stück |
| Wasserhaltung | ca. 4,7 Mio. m³ |
| MIP Wand | 32.000 m² |
| Beton | 55.000 m³ |
| Stahl | 6.000 to |
| Fertigteil-Gleiströge | 576 m |
| Ortbetongleiströge | 600 m |



